Kiepenkerl Mein Kürbis-Ratgeber

Die Anzucht Die Kürbis-Samen werden im April oder Mai bei etwa 18 bis 25 °C ausgesät. Dazu gibt man am besten zwei Körner in einen Topf mit 10 - 12 cm Durchmesser. Die Samen keimen nach 6 bis 12 Tagen. Etwa 14 Tage später, wenn die Jungpflanzen maximal ein Paar Laubblätter haben, sollten sie umgepflanzt werden. Größere Pflanzen erleiden oft einen Umpflanzschock. Ab Mai kann man die Jungpflanzen ins Freiland umsetzen. Dazu setzt man den ganzen Topfballen in ein Pflanzloch, dass etwas tiefer und breiter ist als der Topfballen. Dadurch wird ver- hindert, dass der Ballen beim Pflanzen zu sehr gedruckt wird. Die Jungpflanzen kann man in den ersten Wochen durch Abdeckung mit Vlies schützen. Spätestens zur Blüte müssen diese aber ent- fernt werden, damit es zu einer Bestäubung kommen kann. Man kann die Entwicklung durch den Einsatz von schwarzer Mulchfolie unterstützen, unter der sich der Boden erwärmt. Das ist beson- ders bei Sorten mit langer Kulturzeit sinnvoll. So wird auch das Aufkommen von Unkraut verringert und die Früchte liegen nicht direkt auf der Erde. Der Standort muss vollsonnig sein, der Boden warm und durch- lässig. Staunässe und Austrocknung vertragen die Pflanzen nicht. Es empfiehlt sich bei leichten Böden reichlich Kompost an der Pflanzstelle in den Boden einzuarbeiten. Direkt auf den Kompost- haufen sollte man den Kürbis aber nicht pflanzen. Zu viele Nähr- stoffe sorgen dafür, dass er viele Blätter bildet. Die Früchte lagern viel Nitrat ein und schmecken fade. ´Bicolor Pear´ (Art.Nr. 3957) ´Sweet Dumpling´ (Art.Nr. 3959)

RkJQdWJsaXNoZXIy NTUzMjU=